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Client-Installer

2.2. Den Server konfigurieren

Zur Installation einer Workstation mit Hilfe des Client-Installers sind ein paar vorbereitende Schritte notwendig, die aus verschiedenen Gründen nicht generell durch das IServ Auto-Update erledigt werden können.

2.2.1. Die Windows-CD

Um Windows installieren zu können ist, natürlich eine Windows-CD nötig, welche vorher auf den Server kopiert werden muss. Dazu erstellt man im Ordner G:\Domain Admins\Windows-CDs\ einfach einen Unterordner und kopiert den Order I386 von der Windows-CD in diesen Ordner. Für eine Windows XP CD mit integriertem Service Pack 3 könnte dieser Ordner beispielsweise winxpsp3 heißen. Es sollte dabei darauf geachtet werden, dass der Ordnername nicht länger als 8 Zeichen ist. Am Ende hat man also beispielsweise einen Ordern G:\Domain Admins\Windows-CDs\winxpsp3\i386\.

2.2.2. Die Windows-Seriennummer

Die Seriennummer wird über den Punkt Seriennummern im Untermenü Client-Installer des Verwaltungsbereiches der IServ Weboberfläche eingetragen. Dazu klickt man einfach oben auf den Punkt "Hinzufügen", wählt die entsprechende Windows-Version aus und trägt die Windows Seriennummer im Format AAAAA-BBBBB-CCCCC-DDDDD-EEEEE ein und bestätigt mit "OK". Mehr dazu unter 4.4.2. Seriennummern hinzufügen.

2.2.3. Die Rechner in IServ eintragen

Alle Rechner, die mit Hilfe des Client-Installers installiert bzw. dessen Software verwaltet werden soll, müssen in der Rechnerverwaltung von IServ eingetragen sein. Ist die MAC-Adresse der Rechner bekannt, so sollte man alle Rechner vorher in die Rechnerverwaltung eintragen. Alternativ gibt es aber auch die Möglichkeit die Rechner z.B. mit Hilfe der Boot-CD direkt von den Rechnern aus in die Rechnerverwaltung einzutragen. Mehr dazu unter 3.1.3. Die Rechner in IServ eintragen.

2.2.4. Ein Rechner-Profil erstellen

Die Rechner-Profile werden dazu benötigt um dem System mitzuteilen, welcher Rechner welche Windows-Version und welche Software bekommen. Klickt man in der Navigation auf den Punkt Client-Installer, so wird eine Liste aller vorhandenen Profile angezeigt und über die Schaltfläche "Hinzufügen" links oben erhält man die Möglichkeit neue Profile zu erstellen.

Erstellt man ein neues Profil, so muss man zunächst alle Windows-spezifischen Einstellungen wie Administratorkennwort, Windows-Version, Design, Auflösung usw. einstellen. Durch das Klicken von "OK" werden die Daten abgespeichert und es wird angezeigt, dass die eingegebene Seriennummer ungültig ist. Dieses Verhalten ist beabsichtigt, da das System erst jetzt weiß, welche Seriennummern es anzeigen darf. Wählt man nun die unter Punkt 2.2.2 eingetragene Seriennummer aus und bestätigt nochmals mit "OK", so schließt sich das Fenster und das Profil ist fertig. Mehr dazu unter 4.3.2. Rechner-Profile erstellen.

2.2.5. Die Rechner zu einem Rechner-Profil hinzufügen

Klickt man in der Profil-Liste auf ein existierendes Profil, so hat man über die Schaltfläche "Hinzufügen" im Bereich "Rechner" die Möglichkeit, Rechner aus der Rechnerverwaltung von IServ diesem Profil zuzuordnen. Ein Rechner kann dabei gleichzeitig immer nur einem Profil zugeordnet sein. Mehr dazu unter 4.3.4. Rechner einem Profil zuweisen / aus einem Profil entfernen.

Sind die zu installierenden Rechner noch nicht in der Rechnerverwaltung eingetragen, so kann dies entweder wie in Punkt 2.2.3. manuell erfolgen, oder man trägt die Rechner während der Installation ein. Mehr dazu unter 3.1.3. Die Rechner in IServ eintragen.

2.2.6. Die Software zu einem Rechner-Profil hinzufügen

Man kann nicht nur Rechner zu einem Profil hinzufügen, sondern auch Software, die dann automatisch nach der Windows-Installation auf den diesem Profil zugeordneten Rechnern installiert wird. Dazu wählt man einfach im Bereich "Software" die entsprechende Software aus dem Dropdown aus und klickt auf "Hinzufügen". Mehr dazu unter 4.3.7. Software einem Profil zuweisen / aus einem Profil entfernen.

2.2.7. Zusätzliche Hardware-Treiber einbinden

Da es gerade bei Windows 2000 und neueren Rechnern oftmals der Fall ist, dass für Hardware wie z.B. die Grafikkarte oder Netzwerkkarte keine entsprechenden Treiber mitgeliefert werden, kann man mit dem Client-Installer eben genau diese Treiber mit in die Installation integrieren. Dazu erstellt man einfach im Ordner G:\Domain Admins\Treiber\ ein Unterverzeichnis für jeden Treiber und kopiert die Treiberdateien in dieses Verzeichnis. Auf Grund einer in Windows eingebauten Längenbeschränkung sollte man allerdings darauf achten, dass man wirklich nur die Treiber dort hineinkopiert, die man auch wirklich braucht und sollte auch keine zu langen Ordnernamen verwenden.

Da es einige Treiber gibt, die immer mal wieder fehlen, wurde eine kleine Auswahl von Treibern getestet, die auf dem Update-Server des Client-Installers zum Download bereit steht. Führen Sie dazu als root in der Konsole Ihres IServs den Befehl aptitude search unattended-driver aus. Aus der angezeigten Liste können Sie nun den entsprechenden Treiber auswählen und mit dem Befehl aptitude install unattended-driver-<name> auf dem Server installieren. Führen Sie danach den Befehl iservchk aus, damit der bzw. die neu installierten Treiber in den Client-Installer eingebunden werden.